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Spendensegen für Weißes Haus

Arbeitstherapie im Elisabeth-Krankenhaus verkaufte handgemachte Weihnachtsdeko

Unter dem Motto „Patienten für Patienten“ sollte Ende 2021 ein kleiner Nikolausbasar in der Arbeitstherapie des Elisabeth-Krankenhauses in Gelsenkirchen-Erle stattfinden. Trotz eines aufwendig geplanten Hygienekonzeptes konnte die vorgesehene Verantsaltung mit Marktatmosphäre und verschiedenen Ständen im Außenbereich leider nicht umgesetzt werden. Angesichts gestiegener Infektionszahlen galt es vielmehr, Begegnungen möglichst zu reduzieren.

Mit viel Engagement konnte aber ein Plan B umgesetzt werden: Interessierte konnten in fest geplanten Zeitkorridoren gegen eine Spende allerlei Handgemachtes aus der Holzwerkstatt erwerben. Weihnachtsdeko – Holztannenbäume, Wichtel, Stelen und vieles mehr – wurde an Mitarbeiter*innen und Patient*innen des Elisabeth-Krankenhauses gegen eine freiwillige Spende abgegeben, ohne dass dafür im Einzelnen Preise festgelegt wurden.

Die Spenden wurden in diesem Jahr für das Weiße Haus, eine Begegnungs- und Beratungsstätte für Menschen ohne festen Wohnsitz in Gelsenkirchen, gesammelt. Die besonders liebevoll gestaltete Spendenbox wurde an Henryk Münzer, Einrichtungsleiter des Weißen Hauses, zusammen mit einer Säge übergeben, denn nur so ließ sich die bewusst komplett geschlossene Holzbox öffnen. Bei einer gemeinsamen Auszählung wurde eine Spendensumme in Höhe von 1.741 Euro ermittelt.

Henryk Münzer bedankte sich herzlich bei Eva Borchert (Ergotherapeutin in der Arbeitstherapie) und schilderte, welche Projekte mit dieser Spende unterstützt werden: „Die meisten Wohnungslosen, die eine neue Wohnung beziehen, besitzen keine Elektrowerkzeuge, keine Schrauben oder Dübel. Hier leisten wir dann Hilfestellung. Dazu zählen beispielsweise die Installation von Küchen, das Anbringen von Lampen oder das Aussägen von Arbeitsplatten. Auch die Transportkosten bei Umzugshilfen oder für den Transport von Küchenspenden können wir mit diesen Spendengeldern abdecken.“