St. Elisabeth - Kinder und Jugend

Aktuelles

VIVAWEST erfüllt 73 ganz persönliche Weihnachtswünsche

Sagenhaft: So ein Einsatz für uns ist wirklich bemerkenswert. Sieben Auszubildende von VIVAWEST haben richtig viel Zeit und jede Menge Herzblut investiert, damit sich die Wünsche unserer Kinder erfüllen. 73 ganz konkrete Geschenkwünsche hatten sie benannt. Auf einer großen Shoppingtour und online besorgten die jungen VIVAWESTler jedes einzelne und verpackten alles sehr schön und aufwändig.

Am Donnerstag, den 14. Dezember 2017 haben jetzt VIVAWEST und die IG BCE-Ortsgruppe Vivawest – vertreten durch Geschäftsführer Ralf Giesen und Stiftungsgeschäftsführer Uwe Goemann sowie Martin Janowski, Markus Pliska von der IG BCE-Ortsgruppe Vivawest und den Auszubildenden – die Geschenke im Wert von rund 1.600 Euro übergeben. 

Natürlich bleiben die bis zum Heiligabend noch unter Verschluss. Nur die beiden Jungen, die die Geschenke stellvertretend für alle entgegennahmen, durften einen ersten Blick riskieren.

„Wir freuen uns, dass wir mit unserer Aktion den Kindern und Jugendlichen am Heiligabend und darüber hinaus eine Freude machen können“, sagte VIVAWEST-Geschäftsführer Ralf Giesen. Die Wünsche der Kinder und Jugendlichen waren in diesem Jahr wieder vielfältig: „Auf den Wunschzetteln fanden sich vielfach CDs, Bücher und Spielsachen. Die älteren Bewohner freuen sich vornehmlich über Handtücher, Bettwäsche und andere nützliche Dinge für den ersten eigenen Haushalt“, so Martin Janowski.

Bereits zum zehnten Mal in Folge erfüllen Mitarbeiter von VIVAWEST auf diesem Weg die Wünsche unserer Kinder und Jugendlichen. Seit 2009 wird dieses Projekt durch die Ortsgruppe gemeinsam mit der Geschäftsführung und Stiftung organisiert – stets mit dem Hintergrund, sich als Unternehmen positiv einzubringen, anderen Menschen etwas Gutes zu tun.


Ein toller Tag mit Sonne und Mee(h)r

Im Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth wurde das Budenfest gefeiert

Da hat sich der beginnende Herbst noch einmal von seiner sommerlichen Seite gezeigt und zum Budenfest ein paar Sonnenstrahlen ausgepackt. Die Kinder und Jugendlichen, die Ende September rund um das Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth einen Tag mit Sommer, Sonne, Strand und Mee(h)r erleben wollten, konnten die Zeit bei einem bunten Programm mit Spiel, Spaß, Sport und Musik auf dem Gelände der Einrichtung genießen.

Eine Live-Band begeisterte die Zuhörer mit ihrer Musik und Cheerleader zeigten ihr Können. Die Lose der Tombola fanden reißenden Absatz und so mancher Luftballon machte sich auf die Reise.

Natürlich war auch für das leibliche Wohl gesorgt. Es gab köstliche Kuchen und Torten, Würstchen und Stockbrot, Waffeln, Eis und Pommes.

Viele Besucher, unter denen wie immer zahlreiche „Ehemalige“ waren, nutzen die Gelegenheit zu Gesprächen, um in Erinnerungen zu schwelgen und Neuigkeiten auszutauschen.


Eli und Jo mit päpstlichem Sponsoring auf Crange

Achtzig sehr fröhliche und staunende Gesichter aus unseren Kinder- und Jugendhäusern St. Josef und St. Elisabeth gab es gestern auf der Cranger Kirmes. Der Hintergrund: 2016 hatte Papst Franziskus vom Deutschen Schaustellerbund einen Gutschein geschenkt bekommen, um Kindern aus Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen für einen Tag auf die Kirmes einzuladen.  Diesen Gutschein löste er jetzt ein. Ob Achterbahn, Voodoo Jumper oder Infinity – alles war frei.

Viele der Fahrgeschäfte auf Crange gehören zu der internationalen Spitzenklasse. Mit den Kirchweih-Festen von früher hat das nur noch wenig gemein. Der Nervenkitzel bei einem freien Fall aus 70 Metern ist schon ein anderer als bei der Fahrt mit dem Kettenkarussell – obwohl: beides ist sehr beliebt.

Einige der Kinder aus unseren Gruppen waren zum ersten Mal in ihrem Leben auf einer Kirmes. Staunen, Begeisterung, Lachen, Gänsehaut, Erschrecken: viele Gefühle in wenigen Stunden und auch der Körper durfte ganz neue Erfahrungen machen: mehrere "G" Belastung, Schwindel und rasend viele Eindrücke waren zu verarbeiten. Gut, dass zwischendurch zur Einladung gehörende Lebkuchenherzen, Popcorn und ein gemeinsames Mittagessen die strapazierten Gemüter beruhigen und entspannen konnte.

Matthias Hommel und Paul Rüther, unsere Einrichtungsleitungen, fassten den Tag als eine außerordentliche Aktion zusammen „Das ist schon toll, Gast des Papstes auf Crange zu sein. Eine sehr herzliche Geste – sowohl von unserem Kirchenoberhaupt als auch von den Schaustellern, die diese besondere Idee hatten. Wir bedanken uns sehr im Namen unserer Kinder und Jugendlichen!“


Rock´n Roll für einen guten Zweck

Schauspieler Norbert Heisterkamp und Rigips-Werksleiter Eckhard Kroll übergaben Spendenscheck an das Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth

Am 31. März 2017 überreichten Schauspieler Norbert Heisterkamp – unter anderem bekannt durch seine Rolle in der Comedy-Serie „Alles Atze“ sowie diverse Fernseh- und Kinofilme – und Eckhard Kroll, Leiter des Rigips-Werkes in Gelsenkirchen-Scholven, einen Spendenscheck über 500 Euro an die Leitung des Kinder- und Jugendhauses St. Elisabeth an der Cranger Straße in Gelsenkirchen. Erzielt wurde der Spendenerlös durch eine gemeinsame Werbeaktion von Norbert Heisterkamp und Trockenbauspezialist Rigips.

Der Schauspieler war in den vergangenen Monaten der prominente Protagonist einer deutschlandweiten Marketing-Kampagne von Rigips. Norbert Heisterkamp „lieh“ sein Gesicht – und seine Muskeln – der filmischen Vermarktung der neuen Wohnbauplatte „Rigips Habito“. In mehreren Spots stellte er auf höchst unterhaltsame Weise die Besonderheiten dieser technischen Innovation vor: Eine handelsübliche Schraube in einer mit „Rigips Habito“ beplankten Wand trägt bis zu 60 kg Gewicht und hält damit auch größten Belastungen stand. Gleichzeitig bietet die neue Platte einen optimalen Schallschutz – störende Geräusche aus dem Nachbarraum gehören damit der Vergangenheit an.

Unter anderem diese schalldämmende Eigenschaft „testete“ Norbert Heisterkamp auf seine ganz persönliche Art und Weise mit einer E-Gitarre. Eben diese Gitarre nahm nun, mit einem Autogramm des Schauspielers versehen, ihrerseits eine prominente Rolle ein und wurde im Rahmen einer Online-Auktion versteigert. Der Erlös aus dieser Auktion, aufgestockt von der Belegschaft des Gelsenkirchener Rigips-Werkes, kommt dem Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth zugute. Dessen Leiter, Paul Rüther und Dorothé Möllenberg, freuten sich über die „prominente“ Unterstützung für die zukünftige Jugendarbeit.


Aus Kindern werden Leute

Ehemaligentreffen im  Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth

„Guck mal, das sind wir!“ – Immer wieder entdeckte der eine oder andere in der laufenden Präsentation ein Foto aus vergangenen Zeiten, auf dem er oder sie zu sehen ist. Auch die Fotoalben und Kisten waren sehr begehrt bei den zirka 80 Frauen und Männern, die einen Teil ihrer Kindheit im Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth verbrachten und nun zum Ehemaligentreffen in die Einrichtung gekommen waren. Von nah und fern waren sie angereist, einer sogar aus dem Hunsrück. Dazu kamen noch etliche Mitarbeiter, aktive und ehemalige. Sie alle hatten sich auf das Wiedersehen gefreut. 

Unter ihnen auch Hete Rolle-Keuper. 34 Jahre lang leitete sie die Einrichtung. Bis sie 2008 ihre Aufgabe an Paul Rüther übergab, begleitete sie viele Mädchen und Jungen ein Stück auf ihrem Lebensweg. „Kuschelpädagogik war das nicht“, sagt sie und macht deutlich, wie wichtig ihr ihre Schützlinge waren und noch heute sind. Liebe und Respekt bilden die Grundlage für die verantwortungsvolle Tätigkeit für junge Menschen. Entsprechend groß war auf beiden Seiten die Wiedersehensfreude: eine Umarmung hier, ein herzliches Händeschütteln da. Allein die Blicke sprachen Bände: Ich freue mich, dich zu sehen! Bisher hat die 74-jährige Hete Rolle-Keuper noch kein  Ehemaligentreffen versäumt.

Regelmäßig dabei ist auch Udo Welz. Der Rentner, der heute mit seiner Frau in einem schmucken Häuschen in Hagen wohnt, lässt es sich nicht nehmen dabei zu sein.  „Leicht war das Leben für uns Kinder nicht“, fasst er seine Erinnerungen rückblickend zusammen; nicht in der Familie, wo er mit acht Geschwistern auswuchs, und nicht im Kinderheim, in das er nach dem Tod seiner Mutter kam. Sein Leben hat er gemeistert, Buchdrucker gelernt und zwischendurch als DJ und Fernfahrer gearbeitet. 

Anna Lange hingegen zum ersten Mal dabei, zumindest als Ehemalige. Bis zum vergangenen Jahr hat sie in der Verwaltung gearbeitet. Doch dem Kinderheim hält sie noch immer die Treue. Schon viele Jahre ist sie im Förderkreis aktiv, zeichnet dort auch verantwortlich für den regelmäßig erscheinenden Infobrief. 

70 Kinder und Jugendliche leben heute im Kinder- und Jugendhaus. Viele von ihnen haben schlimme Erfahrungen hinter sich. Erziehungsunfähigkeit der Eltern, Gewalt, Verwahrlosung manchmal  sexueller Missbrauch sind einige Gründe, weshalb sie in der Einrichtung aufwachsen. Und sie kommen gerne zurück, das zeigt einmal mehr die hohe Beteiligung am Ehemaligentreffen. Als Bestätigung für die Arbeit sieht das Paul Rüther, Leiter der Einrichtung, und ist zu Recht stolz auf sein Team.


Kinder, wie die Zeit vergeht…

Das Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth lädt zum Ehemaligentreffen ein

Es ist wieder einmal soweit: Am Samstag, 4. März 2017 in der Zeit von 12 bis 17 Uhr findet im Neubau des Kinder- und Jugendhauses, Cranger Straße 231, 45891 Gelsenkirchen ein Ehemaligentreffen statt. Alle ehemaligen Bewohner und Bewohnerinnen sowie Mitarbeitende sind dazu sehr herzlich eingeladen.

Viele von ihnen freuen sich, wenn es etwa alle drei Jahre wieder heißt: „Weißt du noch…“. „Die Wiedersehensfreude ist immer sehr groß“, so Heimleiter Paul Rüther. Die Teilnehmer erzählen sich ihren weiteren Lebensweg und berichten einander, was sie in der Zwischenzeit erlebt haben. Und auch die aktiven Mitarbeiter der Einrichtung sind natürlich gespannt darauf, zu erfahren, was aus „ihren Kindern“ geworden ist.

Zur Stärkung gibt es Kaffee und Kuchen und zur Auffrischung der Erinnerungen werden auf einer Leinwand Fotos aus vergangenen Tagen zu sehen sein. 


Auch 2016 durften wir uns wieder freuen, dass uns viele Menschen in der näheren und weiteren Umgebung wahrnehmen, uns ihre Zeit schenken und uns finanziell unterstützen.

Dass wir unseren Kindern und Jugendlichen so vieles bieten können, hängt ganz eng mit diesen Hilfen zusammen. Vieles wäre uns ohne Sie nicht möglich!

Herzlichen Dank!


VIVAWEST-Wunschbaumaktion erfüllt 73 Weihnachtswünsche

Bereits zum achten Mal hat die VIVAWEST Wohnen GmbH eine Wunschbaumaktion zu Gunsten der Kinder und Jugendlichen im Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth durchgeführt.

Im Lichthof der Gelsenkirchener Konzernzentrale ist ein etwa fünfzehn Meter hoher Weihnachtsbaum aufgestellt, an welchem die Weihnachtswünsche der Kinder und Jugendlichen verkündet werden. Sowohl Mitarbeiter, Geschäftskunden und auch Personen aus der Konzernspitze nehmen sehr rege an dieser Aktion teil.

„Wir haben von  Beginn an sehr gute Erfahrungen insbesondere auch in der Zusammenarbeit mit Frau Möllenberg gemacht, die dieses Projekt in positiver Weise unterstützt hat“, schildert Martin Janowski, als Zielgruppenbeauftragter der VIVAWEST-Ortsgruppe zuständig für die Projektorganisation. „Mittlerweile ist es bereits so, dass zahlreiche Mitarbeiter proaktiv auf uns zukommen und fragen, wann die Wunschbaumaktion wieder startet.“

Seit 2009 wird dieses Projekt durch die Ortsgruppe gemeinsam mit der Geschäftsführung und Stiftung organisiert – stets mit dem Hintergrund, sich als Unternehmen positiv einzubringen, anderen Menschen etwas Gutes zu tun. In 14 Kundencentern in ganz NRW werden Aktionen zur Förderung der Wunschbaumaktion durchgeführt und Spendengelder eingesammelt. Viele organisatorische Aufgaben, wie beispielsweise die Erledigung der Weihnachtseinkäufe, werden von den Auszubildenden übernommen.

Auf diese Weise konnten in diesem Jahr 73 Kinderwünsche im Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth erfüllt werden.

Am Montag vor Weihnachten besuchte eine Delegation der VIVAWEST Wohnen GmbH die Einrichtung an der Cranger Straße und brachte die Geschenke persönlich vorbei. In diesem Zusammenhang vermittelte die stellvertretende Einrichtungsleiterin Dorothé Möllenberg ihren Gästen Eindrücke aus dem Heimalltag und bedankte sich bei VIVAWEST-Geschäftsführer Ralf Giesen und allen an dieser Aktion beteiligten Menschen in aller Herzlichkeit für die kontinuierliche Unterstützung.


Eine besondere Hilfe für besondere Mädchen

Die Soroptimisten Essen Victoria unterstützten ein zweijähriges Projekt zwischen der „Perle“, einem offenen Treff für Mädchen und junge Frauen mit Migrationshintergrund, und den Mädchen der Außenwohngruppe „Villa am Park“ des Kinder- und Jugendhauses St. Elisabeth

Hete Rolle-Keuper ist die Energiequelle für dieses besondere Projekt. Die ehedem langjährige Leitung des Kinder- und Jugendhauses St. Elisabeth ist Mitglied der Soroptimisten Essen-Victoria. In dieser Eigenschaft hatte sie 2014 die Mittel für die zweijährige Arbeit beantragt und bewilligt bekommen. Hete Rolle-Keuper: „Die Mädchen der beiden Einrichtungen sind auf verschiedene Weisen besonders. In der Perle treffen sich Mädchen mit Migrationshintergrund, die den Verlust ihrer Heimat und Freunde verarbeiten müssen. In der Villa am Park bewältigen die Mädchen den Verlust ihrer familiären Zusammenhänge. Unsere Idee war, den Mädchen zu zeigen, dass es viele Formen von Beeinträchtigungen und viele Formen von Stärke und Mut geben kann. Eine Anregung, die nachdenklich gemacht hat und die Lernprozesse in Gang setzte.“

In den zwei Jahren, die finanziell von dem Hilfsfond der Soroptimisten unterstützt wurden, trafen sich die Mädchen vielmals zu Spielenachmittagen, waren zusammen im Theater, in einer Schreinerei,konnten sich ausprobieren, mit- und voneinander lernen und hatten jede Menge Spaß.

Paul Rüther, Leiter der Kinder- und Jugendhauses, fasst die zweijährige Kooperation zusammen: „Für unsere Mädchen waren diese Treffen eine echte Bereicherung. Nur selten kann man die Begegnung mit fremden Kulturen so intensiv erfahren, wie hier im direkten Miteinander. Wir hatten von dem Projekt einen Impuls für die Persönlichkeitsentwicklung erwartet. Dass das so stattgefunden hat, können wir heute bestätigen und sind für diese Form der Unterstützung unserer Arbeit sehr dankbar.“


Wer feiern kann, kann auch spenden!

Wer feiern kann, kann auch spenden! Dieser Leitsatz prägte die Mitarbeiterfeier der Masterflex Group, einem Schlauchspezialisten mit Sitz in Gelsenkirchen.

Im Rahmen der Ende August stattgefundenen Feierlichkeit rührten die Beschäftigten des Unternehmens intern die Werbetrommel und sammelten einen Betrag von 385,16 Euro ein, welcher dem Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth gespendet wird. 

Manuela Gutowski hat am Dienstag stellvertretend für die Masterflex-Belegschaft die Einrichtung an der Cranger Straße in Erle besucht. Heimleiter Paul Rüther und Angelika Jacob, Vorsitzende des Förderkreises, beantworteten der Besucherin viele Fragen und zeigten ihr die Einrichtung, in der anschließend das alljährliche Spielefest stattfand. 

Das Team des Kinder- und Jugendhauses St. Elisabeth bedankt sich herzlich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Masterflex Group für diese gute Tat. 


Und immer scheint die Sonne – Spielefest in St. Elisabeth

Strahlender Sonnenschein durchflutete am Dienstagnachmittag die Außenanlagen des Kinder- und Jugendhauses St. Elisabeth in Erle. Eine perfekte Zutat für das Spielefest, welches dank der Unterstützung des Förderkreises seit vielen Jahren in der Einrichtung an der Cranger Straße gefeiert wird.

Ein buntes Spielprogramm stand für die jungen Heimbewohnerinnen und -bewohner parat. Es wurden Teams gebildet, die sich auf dem Fußballplatz, am Kickertisch oder beim Völkerball ausprobierten. Auf einem Geschicklichkeitsparcours kam ein Tretfahrzeug zum Einsatz, und wer es etwas knifflig mochte, fand beim Strategiespiel „Vier gewinnt“ seine Herausforderung. Da auch einige junge Gäste aus der Kinder- und Jugendhilfe-Einrichtung St. Josef an diesem Spielfest teilnahmen, waren schnell neue Spielkameraden gefunden.

Zur Stärkung wurde an dem Nachmittag leckere Bratwurst vom Schwenkgrill serviert. Bei den heißen Temperaturen waren zudem kalte Getränke eine willkommene Erfrischung.

Das Spielefest, welches ebenso wie das alle zwei Jahre stattfindende Budenfest zu den festen Programmpunkten in der Erler Einrichtung zählt, steht seit jeher unter einem guten Stern, wie Heimleiter Paul Rüther zu berichten weiß. „In den zehn Jahren, in denen ich dieses Fest jetzt mitgestalte, hatten wir immer Glück mit dem Wetter und herrlichen Sonnenschein.“ Ein Trend, den es auch 2017 fortzusetzen gilt.


Erlebnisse in Schweden

Die abendliche Sonne am Campingplatz bei Bengstfors
Vorbereitungen zum Abendessen
Kentern: besser vorher üben
Am letzten Kanuabend

Schon traditionell brechen alle zwei Jahre viele Jungen mit zwei Erziehern in Richtung Norden auf. Schweden ist das Ziel der Abenteurer. Auch in diesem Jahr stand das Land der Seen, Wälder und Elche auf dem Programm von St. Elisabeth.

Zwölf Jungen bauten in der Nähe der Stadt Bengtsfors die Zelte auf einem Campingplatz auf. Die Sonne schien, es war warm und sie verbrachten einige Tage am See des Campingplatzes. Bei blauem Himmel und hohen Temperaturen fochten sie u.a. eine Arschbombenmeisterschaft vom 3-Meter-Brett aus.

Im Mittelpunkt der Fahrt stand aber die Kanutour durch die Wildnis Mittelschwedens. Mit sieben Booten, beladen mit Zelten, Kocher, Lebensmittel, Gepäck,..... ging es für acht Tage über verschiedene Seen und Schleusen. Die Jungen paddelten vorbei an Felsen, Kiefernwäldern und einigen Wiesen. Sie schliefen an den Ufern der Seen und waren Wind und Wetter ausgesetzt. Leider endeten die schönen Sonnentage während der Kanutour. Wegen starkem Wind und hohen Wellen mussten sie einen Tag pausieren.

Ein Kanutag besteht aus dem Abbau der Zelte, dem Packen der Kanus und dem Paddeln selbst. Abends, wenn ein Übernachtungsplatz gefunden ist, müssen die Kanus geleert und die Zelte aufgebaut werden. Die Jungen waren den ganzen Tag im Einsatz und lernten, Hand in Hand zu arbeiten. Nach acht Tagen war der Campingplatz wieder erreicht und etwas Erholung angesagt.

Dann begann die Rückfahrt nach Gelsenkirchen. Das Brückenbauwerk in Haverud wurde bestaunt; in Trollhättan sahen sie, wie drei große Schleusen geöffnet und der Flusslauf geflutet wurde. Zwei Tage Göteborg mit dem Marinemuseum, der schönen Innenstadt, sowie der Lisebergspark" (mit der beeindruckenden Achterbahn "Helix") beendeten die Reise in den Norden.

Aber nach der Fahrt ist vor der Fahrt. Schon werden Pläne für 2017 geschmiedet ......


Ein Angebot für unsere Kinder: Gitarrenunterricht

Seit etwa anderthalb Jahren gibt es Gitarrenunterricht im Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth. Durchgeführt wird er durch eine Dipl. Sozialpädagogin und findet wöchentlich in kleinen Gruppen mit bis zu drei Schülern für 45 Minuten statt. Manchmal ergibt es sich auch, dass ein/e SchülerIn Einzelunterricht erhält, wenn er oder sie z.B. besonders viel übt und deswegen dem Rest der Gruppe "entwachsen" ist,oder einfach schon länger Unterricht hat.

Ein ehemaliger Schüler war so motiviert und schnell beim Lernen, dass er inzwischen an einen professionellen Gitarrenlehrer der Musikschule "überwiesen" wurde.

Zur Zeit wird dieses Angebot von acht Jugendlichen gerne und regelmäßig wahrgenommen.

Inhalte des Unterrichtes sind das Erlernen von Akkorden, verschiedenen Rhythmen, Grundbegriffe des Notenlesens und vor allem die Begleitung von Liedern. 

Das Liedgut reicht von "Lagerfeuerliedern" wie "Marmor, Stein und Eisen bricht", über Weihnachtslieder, Lieder, die in Kinder- und Jugendgottesdiensten gesungen werden können bis hin zu modernen Lieder aus den Charts, soweit sie nicht zu schwierig zu spielen sind.

Die Schüler sollen durch die Auswahl der Lieder die Möglichkeit haben, ihre erworbenen Fähigkeiten auch in ihrem Alltag einsetzen zu können, wie z.B. bei Weihnachtsfeiern in der Wohngruppe, bei gemeinsamen Freizeiten, usw. Dann macht es erst richtig Spaß, wenn man nicht nur in seinem eigenen Zimmer vor sich hin übt, sondern zeigen kann, was man gelernt hat, und damit eine Bereicherung für Andere ist.

Spaß ist sowieso ein wichtiger Faktor im Unterricht. Wenn man Freude an seinem Tun hat, viel Lob und Motivation von außen erfährt, kann man auch eher mal Durststrecken überstehen, in denen etwas nicht gleich auf Anhieb klappt, und man üben und nochmal üben muss.

Es fällt vielen Schülern schwer zu akzeptieren, wenn sie etwas nicht sofort können. Sie sind dann oft frustriert oder traurig und sagen: "Ach, ich kann das sowieso nicht, ich bin einfach zu blöd dafür." Es fällt dann immer der Vergleich mit einem Baby, das auf die Welt kommt und erst mal so gut wie nichts kann. Irgendwann lernt es dann Sitzen, dann Krabbeln, dann Laufen, dann Rennen. "Und wir sind gerade mal in der Phase des Krabbelns. Du kannst nicht erwarten, dass Du gleich schon auf deiner Gitarre losrennen kannst." Das kommt später. Wenn wir das Laufen sicher gelernt haben, dann kannst Du irgendwann auch rennen. Und so lange heißt es: nicht so schnell aufgeben, geduldig sein mit sich selbst und sich freuen über das Viele, was man schon gelernt hat!


Enne Besuch im Zoo .........

Kurz vor Ende der Weihnachtsferien lud die Sparkasse Gelsenkirchen die Kinder aus St. Elisabeth in den Gelsenkirchener Zoo, den ZOOM, ein. Es war für die Jungen und Mädchen nicht nur ein Besuch bei den Tieren. Unter sachkundiger Führung konnten sie auch einen Blick hinter den Kulissen werfen.

So erfuhren sie, dass es eine eigene Abteilung für die Versorgung der Tiere gibt; dass ein Tierpfleger über 70 Prozent seiner Arbeitszeit für das Wegputzen der tierischen Hinterlassenschaften aufwendet; dass Besucher einfach ihre Guppies und Krebse im Asienhaus aussetzten (und diese sich nun stark vermehren) und vieles mehr über das Leben im ZOOM.

Im Mittelpunkt standen natürlich die Tiere. Zu allen Arten wussten die Begleiter Spannendes zu erzählen. So gibt es bei den Orang-Utans auch Otter im Käfig. Diese ärgern sich gegenseitig - und sind so beschäftigt.

Nach kurzen 90 Minuten hatten die Jungen und Mädchen noch die Gelegenheit, den ZOOM auf eigene Faust zu entdecken. Spannend ist neben den Tiergehegen auch ein Besuch im Drachenland, einer riesigen Spiel - und Kletterhalle. Es war ein schöner Tag - Dank an die Sparkasse Gelsenkirchen; leider war er zu schnell vorbei.

Eine Robbe ließ sich von einem Jungen dirigieren
Nicht schön zu erfahren: Im ZOOM wird auch geschlachtet - zur Fütterung der Tiere
Zwei, die sich mögen
Tiefenentspannt - eine junge Robbe

Petri Heil ! Angelkurs in St. Elisabeth

Fische aufgepasst! Fünf Jungs haben in St. Elisabeth den Angelschein gemacht und dürfen nun die Würmer baden - natürlich in der Hoffnung, dass ein kapitaler Fisch anbeißt. 

Vor dem Angeln aber steht das Lernen - denn nur nach einer erfolgreichen Prüfung erhält man den Angelschein. Maurice Salewski hat es geschafft und ein paar Zeilen geschrieben: Wir bekamen im November 2013 eine Einladung von den Catfish Hunters, einen Angelschein zu machen. Dafür mussten wir sieben Wochen lernen. Nach dem intensiven Lernen mit dem Team der Catfish-Hunters haben wir am 20.02.2014 die Angelprüfung absolviert.

Von den fünf Jugendlichen der Einrichtung, die teilgenommen hatten, haben auch alle fünf bestanden. Wir bedanken uns bei den → Catfish Hunters, die den Erwerb des Angelscheins ermöglicht haben, namentlich bei Ruwen Koring und Volker Büttner.


Erlebnistrophy 2014 - Stadt der 1000 Feuer

Schon arg mitgenommen: Das Motto-T-Shirt der Trophy 2015
TEAMGEIST und ZUSAMMENARBEIT wurden groß geschrieben

Anfang September fand die diesjährige Erlebnistrophy erstmals im Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth statt. Elf Teams mit je vier Jungen und Mädchen kämpften sich drei Tage lang durch verschiedene Aufgaben. Und - da St. Elisabeth mitten im Pott liegt - drehten sich alle Herausforderungen um das Thema: "Bergbau".

Beim "Bergamt" gab es die Teamhefte und Infos. Die Aufgaben hießen: "Alter Mann", "Peterchens Stollenfahrt" oder "gezielte Sprengung". Immer ging es um den Bergbau oder um die Kohle. So führte der Weg die Jugendlichen auf die Halde Rungenberg, in den Nordstern-Park mit dem Kohlenstollen und der Zeche "Nordstern", aber auch an den "Rhein-Herne-Kanal" und den Berger See - quasi: Gelsenkirchen von allen Seiten.

Bewertet wurden nicht nur Schnelligkeit und Kraft. Bei jeder Station gab es auch Teampunkte zu gewinnen. Half man sich untereinander? Kam jede/r mit seinen Fähigkeiten und Ideen zum Zug? Herrschte ein guter Umgangston oder blafften sich die Jungen und Mädchen an? Hier konnten viele Punkte gemacht werden, auch wenn es mit der Aufgabenlösung nicht so schnell ging.

Begleitet wurden die Teams von sogenannten "Schutzengeln" - Erzieher, die auf die Sicherheit achteten, sich um die Belange der Jugendlichen kümmerten und manchmal auch kleine Hinweise geben konnten.

Sonntag nachmittag stand dann fest:

1. Platz: das Team aus dem St. Josefshaus in Essen Kettwig
2. Platz: das Mädchenteam aus St. Elisabeth
3. Platz. Das Jungenteam aus St. Elisabeth

aber: gewonnen haben alle Teilnehmenden. Man sieht sich wieder im nächsten Jahr zur erlebnispädagogischen Trophy 2015

→ weitere  Bilder


"Nicht Alltag!" - Elternfreizeit 2014

Die Mitfahrenden der Elternfreizeit 2014
Gemeinsames Basteln
Es entstanden kleine Kunstwerke aus Glas und Ton

Bereits zum vierten Mal ging es in der Zeit vom 25.04.14 bis zum 27.04.14 im Rahmen unsere Elternfreizeit zum Marienhof nach Hagen.

Das Ziel der Freizeit, eine schöne gemeinsame Zeit zwischen Eltern und Kind zu ermöglichen, wurde wieder voll erreicht, weil manche der bei uns lebenden Kinder nicht die Möglichkeit haben, im Haushalt der Eltern zu übernachten.

Gleichzeitig ist die Elternfreizeit eine gute Gelegenheit für die Erzieherinnen, den Eltern zu begegnen, um an das gemeinsam Erlebte im Alltag anknüpfen zu können. Weiter konnten die Eltern feststellen, dass sie in ihrer Situation nicht alleine sind und schlossen Freundschaften untereinander.

Diesmal machten wir uns mit drei Müttern, zwei Vätern, zwei Mädchen, drei Jungen und vier Kolleginnen aus dem Kinder- und Jugendhaus auf den Weg. Eine dieser Eltern-Kind-Paarung ist bisher bei allen Elternfreizeiten mitgefahren.

Mit dem Wetter hatten wir insofern Glück, als dass es zwar immer mal wieder geregnet hat, aber bei unserem Waldspaziergang nicht. Ansonsten wurde die Tischtennisplatte wieder genutzt, Versuche im Jonglieren wurden unternommen und als Kreativangebot gestalteten wir diesmal Blumentöpfe. Skip Bo war nicht nur das Lieblingsspiel einer Erzieherin, daneben waren Uno und Phase 10 noch sehr beliebt. In gelöster und entspannter Atmosphäre konnten ernste und nicht so ernste Gespräche geführt werden.

Für das leibliche Wohl war wieder bestens gesorgt und alle fassten mit an, so dass auch das Spülen und Aufräumen schnell erledigt war.

Hier einige Eindrücke aus der Abschlussrunde:

  • Ich war schon die Ganze Woche aufgeregt. Jetzt genieße ich einfach die Zeit mit meinem Kind!
  • Das ist auf jeden Fall wiederholungswürdig!
  • Super, zuerst hatte ich Bedenken. Super Truppe, ich habe viel gelacht!
  • Es war schön mit der Mama in einem Zimmer zu schlafen!
  • Ich habe die Zeit mit meinem Kind alleine (ohne Geschwister) genossen!
  • Gemütliche Abende! Gerne fahren wir wieder mit!
  • Alles war gut, am besten war der Spaziergang!
  • Es war interessant die Erzieherin mal anders als im Alltag in der Gruppe zu erleben!
  • Schön, das Zusammensein von Eltern und Kind zu sehen!
  • Im nächsten Jahr sind wir wieder mit dabei! Ob wir auch viermal schaffen?

 

Möglich war dieses Wochenende nur Dank verschiedener Spenden, für die sich alle Mitfahrenden herzlich bedanken!


"Social Day" ein Tag im ZOOM

Die Schule hatte Pause, das Wetter spielte mit - alles gute Voraussetzungen, damit der "Social Day" ein schöner Tag würde. 13 Auszubildende der Deutschen Bank verbrachten einen Tag mit 28 Jungen und Mädchen und 9 ErzieherInnen in der ZOOM Erlebniswelt. Zwischen Löwen und Affen lernten sich die Kinder und Jugendlichen aus St. Elisabeth, sowie die Azubis, die einen Tag ihrer Ausbildung für eine soziale Aktion nutzten, näher kennen.

Es war ein schöner Tag, an dem die Kinder Spaß hatten, die Tiere zu beobachten. Zum Abschluss des Tages wurde mit den Azubis auf dem Kinderheimgelände gegrillt.

Vielen herzlichen Dank an die Deutsche Bank (und die Auszubildenden), die einen solch schönen Tag ermöglicht haben.


Microx spendet an St. Elisabeth

Arnd Schröder, Geschäftsführer der Firma Microx (li.) und Paul Rüther, Leiter des Kinder - und Jugendhauses, bei der Übergabe des Spendenschecks

Die → Firma Microx feierte Anfang des Jahres ihr zehnjähriges Firmenjubiläum. Aus diesem Anlass wurden Spenden gesammelt. Das Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth erhielt von der Firma 1.000 Euro als Spende. Die Spende ist unter anderem dafür gedacht, die Ausstattung der Einrichtung mit Kindercomputern zu verbessern. Herzlichen Dank für die gute Unterstützung.


Die Eltern bleiben die Experten

Die Mitarbeitenden des Arbeitskreises (von links nach rechts) D. Meiering (Kinder - und Jugendhaus St. Elisabeth), M. Hommel (Kinder - und Jugendhilfe-Einrichtung St. Josef), M.Schley (Wohneinrichtung für Hörgeschädigte "Ohrwerk"), T.Lilienthal (Jugendschutzstelle Haus Grimberg), G.Salewsky (Haus Grimberg), P.Rüther (St.Elisabeth), N.Utke (St.Elisabeth), D.Rüther (KinderHaus Gelsenkirchen), J.Sowada (Wohngruppe für Kinder und Jugendliche)

Jugendhilfeeinrichtungen veröffentlichen gemeinsamen Flyer zur Elternarbeit

Aus vielfältigen Gründen können Kinder manchmal nicht in ihren Familien leben. Jugendhilfeeinrichtungen übernehmen dann die Erziehung und Versorgung der jungen Menschen und professionelle ErzieherInnen kümmern sich um die Jungen und Mädchen. Zurück bleiben Eltern und Familien, in denen die Jungen und Mädchen vorher gelebt haben. 

Es geht den Einrichtungen aber nicht darum, gegen die Eltern zu arbeiten, oder sich als "bessere" Alternative zu den Herkunftsfamilien zu präsentieren, sondern als Partner in der Erziehung ihrer Kinder. Eltern bleiben die besten Experten für ihre Kinder.

Sechs Jugendhilfeeinrichtungen aus Gelsenkirchen haben die Elternarbeit zum Thema eines Arbeitskreises gemacht und einen gemeinsamen Flyer herausgegeben. Dieser soll Eltern informieren und eventuelle Schuldgefühle von Eltern nehmen, wenn ihre Kinder in einer Einrichtung untergebracht werden. Bei Erstgesprächen soll der Flyer an die Eltern gegeben werden, um auch über die Form und Inhalte der Elternkontakte zu informieren.