Geschichten aus dem St. Josef

Hoch soll sie leben

Helene Panwitz feierte Freitag im Alten- und Pflegeheim St. Josef ihren 100. Geburtstag

Mit dem, was Helene Panwitz in ihrem Leben gesehen und erlebt hat, könnte sie ganze Bücher füllen. In Groß Neukirch/Oberschlesien als fünftes von acht Kindern geboren, kam sie als junge Frau mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie war Hausfrau, arbeitete aber im Betrieb ihres Mannes mit und wohnte bis zu ihrem Einzug in das Alten- und Pflegeheim St. Josef in Gelsenkirchen-Bismarck. 

Jetzt feierte die rüstige Seniorin ihren 100. Geburtstag. Tochter Irmgard und das Team des Alten- und Pflegeheimes St. Josef, wo die Jubilarin seit vier Jahren lebt, hatten die Feierlichkeiten gemeinsam vorbereitet.  Sie begannen am Nachmittag mit einem Gottesdienst in der Kapelle des Hauses. Zum anschließenden Kaffeetrinken waren auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Wohnbereiches Barbara, der Hauswirtschaft, des Soziales Dienstes/Betreuungsdienstes sowie die Einrichtungs- und die Pflegedienstleitung eingeladen.

Bereits am Vormittag besuchte sie Wilfried Heidl, Bezirksbürgermeister-Ost, und überbrachte herzliche Glückwünsche.


Am Samstag lag Erle an der Nordseeküste!

Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims St. Josef schunkelten Richtung Küste

Einen tollen Sonnen-Samstag verbrachten die Bewohnerinnen und Bewohner des Altenheims St. Josef an der Nordseeküste – zumindest gefühlt, denn das gleichlautende Thema des Sommerfestes, der zum Unternehmensverbund der St. Augustinus Gelsenkirchen GmbH gehörenden Einrichtung, war überall zu spüren! 

Egal ob Lieder von der Drehorgel oder das Schätzspiel, wie viele Lakritz-Fische im großen Einmachglas sind, mit dem dazugehörigen Hauptgewinn – einem (Deko-)Leuchtturm für Zuhause – machten Spaß und sorgten für Nordsee-Stimmung. Michaela Mell, Leiterin des Altenheims St. Josef: „Wir hatten ein tolles Sommerfest, mit allem was dazu gehört! Ein großes Dankeschön allen Bewohnerinnen und Bewohnern und den zahlreich anwesenden Angehörigen – wir haben tolle Stunden miteinander verbringen dürfen! Und ein herzliches Dankeschön dem ganzen Team vom St. Josef-Altenheim und zahlreichen Helferinnen und Helfern – ohne das großartige Engagement von so vielen hätten wir unser Fest nicht durchführen können. Egal ob Bratwurst, Reibekuchen oder gekühlte Getränke: Wir haben uns in froher Gemeinschaft „pudelwohl“ gefühlt!“

>>> noch mehr Bilder gibt es hier

Und ganz „nebenbei“ nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus dem Stadtteil die Gelegenheit, die neuen Einzelzimmer im St. Josef-Altenheim zu besichtigen. Michaela Mell: „Wir investieren in unser Haus und schaffen zusätzliche Qualität. Das merkt man den neuen Einzelzimmern an und das trifft auf viel positive Resonanz!“


Ab geht die Party und die Party geht ab

St. Josef kann auch Karneval

Mit dem Pferd auf dem Flur und den Händen zum Himmel lässt sich die Stimmung im St. Josef jederzeit heben. Ganz besonders haben die Senioren aber die Darbietungen der verschiedenen tollen Showacts genossen, die wirklich hochkarätig waren: der Röhlinghausener Turnverein, die Mini- und Juniorengarde der Karnevalsgesellschaft Narrenzunft , Prinzessin Elisabeth die Erste und Prinz Julian der Erste vom Karnevalsclub Astoria mit ihrer Garde. Sie alle waren ein optischer Genuss und wussten das Publikum zu begeistern. 

Chapeau für die Einheizer und Feierwütigen!

Falls das nicht reicht: Noch mehr Bilder gibt es  ►hier und ►hier


In der Weihnachtsbäckerei…

Plätzchen-Backtag im Alten- und Pflegeheim St. Josef

Weihnachten ohne Plätzchen? Geht nicht! Also haben Zucker, Mehl und Zimt, Schokolade und Eier in vielen Familien in der Vorweihnachtszeit Hochsaison. Und weil auch das Backen zusammen viel mehr Spaß macht, hatte Meinolf Potthast, Leiter des Sozialen Dienstes im Alten- und Pflegeheim St. Josef, Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten St. Barbara  zum gemeinsamen Plätzchenbacken eingeladen. Den Teig aus Mehl und Milch und vielen anderen leckeren Zutaten hatte eine Bäckerei geliefert und so konnte es gleich losgehen. War das ein Kneten und Rollen, Ausstechen und Verzieren. Alte und junge Bäckerinnen und Bäcker waren konzentriert bei der Sache. Aber Zeit für ein kurzes Schwätzchen, ein paar nette Worte musste auch sein. Da wurden Erinnerungen ans Backen mit der Familie ausgetauscht und von den eigenen Lieblingsplätzchen erzählt.

Bemerkenswert, wie die Kinder auf die älteren Damen reagierten. Aufmerksam halfen sie, reichten zum Beispiel das Nudelholz oder die Ausstechformen weiter. Und so dauerte es auch gar nicht lange, da lagen schon die ersten Sterne, Monde, Engel, Herzen und Tannenbäume aus Teig auf den Blechen und ein Duft nach frisch gebackenen Plätzchen lag erfüllte die Räume. Anschließend ging es ans Verzieren. Mit Schokoladen- und Zuckerglasur, Perlen und bunten Streuseln wurden die Plätzchen zu richtigen kleinen Kunstwerken. Und wenn das Lied von der Weihnachtsbäckerei erklang, stimmten Alt und Jung ein.

„Das hat riesig Spaß gemacht“, waren sich alle einig. Und im nächsten Jahr wird es ganz sicher eine Wiederholung geben.

 

Für weitere Informationen: Unter Kwasnitza, Unternehmenskommunikation, Tel. -53157


Eine schöne "Sauerei"

 

war das am Dienstag, den 21. November 2017 im Alten- und Pflegeheim St. Josef.

Therapieschwein "Felix" war zu Gast in unserer Tagesstätte.

Gemeinsam mit seinem "Herrchen" besuchte das Minischwein unsere Bewohnerinnen und Bewohner.

Daan Vermeulen stellte unseren Bewohnern "Felix" zunächst einmal vor und erzählte ein wenig von den Lebensgewohnheiten und Bedürfnissen seines elfjährigen Haustieres.

Die Bewohnerinnen und Bewohner waren ganz angetan von diesem liebenswerten und sehr intelligenten Tier.

Zunächst stellte "Felix" sich schlafend und tat so, als wenn ihn die ganze Angelegenheit überhaupt nichts angehen würde.

Als sein „Herrchen“ jedoch von seinen Lieblingsspeisen erzählte und eine Bewohnerin eine Möhre in "mundgerechte" Happen schnitt kam plötzlich Leben in das Schweinchen.

Fröhlich mit dem Pürzel wedelnd schritt Felix die Bewohnerrunde ab und holte sich von jedem sein Leckerchen.


So ein Tag, so wunderschön…

Strahlendes Sommerwetter bot beste Voraussetzungen für das Sommerfest im Alten- und Pflegeheim St. Josef

„Die Stimmung war einfach überwältigend“, Michaela Mell, Einrichtungsleiterin im Alten- und Pflegeheim St. Josef, freut sich. Kaum ein freier Platz war an den Tischen im Garten und auf dem Vorplatz des Alten- und Pflegeheims St. Josef zu finden. Bewohnerinnen und Bewohner, viele Angehörige und Gäste aus Erle – manche hatten ihre Kinder oder Enkel mitgebracht – feierten bei bestem Wetter ein zünftiges Sommerfest.

Eine fröhliche Atmosphäre bestimmte den ganzen Nachmittag. Kein Wunder, schließlich hatten die Organisatorinnen auch ein tolles Programm vorbereitet: Ein Leierkastenmann und eine Ballonkünstlerin traten auf. DJ André sorgte für ausgelassene Stimmung und animierte etliche Seniorinnen und Senioren, gemeinsam mit Mitarbeiterinnen des Hauses das Tanzbein zu schwingen. Selbst ein Rollstuhl störte dabei überhaupt nicht.

Der besondere Höhepunkt war jedoch die Seniorenolympiade. An verschiedenen Stationen (Dosen- und Ballwerfen, Darts und ein kurzer Parcours) gaben die Damen und Herren alles. Bei Trommelwirbel und tosendem Applaus wurden am späten Nachmittag die Sieger gekürt. Stolz und überglücklich nahmen Herr Stankewitz, Frau Jansen und Frau Rozalski ihre Pokale in Empfang.

Viele verbrachten auch einfach einen schönen Nachmittag miteinander und ließen es sich bei Waffeln – gebacken von Mädchen aus dem Kinder- und Jugendhaus St. Elisabeth – Reibekuchen und Backwaren vom Büfett mit den verführerischsten selbstgebackenen Kuchen, Eis vom Eiswagen und  Gegrilltem gut gehen.

Während des Festes sorgten die Mitarbeiterinnen dafür, dass sich alle wohlfühlten. Unermüdlich und immer gut gelaunt flitzten zwischen den Ständen hin und her, sangen und tanzten mit den Senioren, schenkten Kaffee und andere Getränke aus, beantworteten Fragen und trugen ganz entscheidend zur guten Stimmung bei. Zwischendurch fanden sie immer noch Zeit für ein Lächeln.

Als das Fest sich zum Ende neigte, wollte eigentlich niemand so recht ins Zimmer oder nach Hause gehen. Und wenn der DJ nicht noch einen anderen Termin gehabt hätte, würden sie wohl heute noch feiern…

Weitere Informationen: Ute Kwasnitza, Unternehmenskommunikation, ► E-Mail, Tel.: 0209 172-53157

► mehr Bilder gibt es hier


Männer (fast) unter sich

Vatertag im Alten- und Pflegeheim St. Josef

Ein Bollerwagen mit Bier und anderen Getränken, fröhliche Musik und mehrere Männer unterwegs, zu Fuß oder mit dem Fahrrad, ganz früher sogar mit Pferd und Wagen oder einer Kutsche . So begingen viele Väter den Vatertag. Viele der Herren erinnern sich noch gerne daran. Wenn sie sich auch heute nicht mehr auf solche Touren begeben können, sollte dieser Tag trotzdem ein besonderer sein. Deshalb lud das Team des Sozialen Dienstes alle Männer, die mobil sind und Freude daran haben, zu einem gemütlichen Beisammensein ein.

Bei frisch gezapftem Bier, Wurst oder ein Steak vom Grill und fröhlichen Spielen verging die Zeit wie im Fluge. Sie erzählten einander, wie sie noch vor einigen Jahren diesen Tag gefeiert haben, wo seine Ursprünge sind und sangen so manches fröhliches Lied, darunter auch eines, dass Mariola Skudnig vom Sozialen Dienst speziell für diesen Tag gedichtet hat.


Muttertag im St. Josef

Mit einem sehr liebevollen Frühstücksbuffet überraschte das St. Josef seine Gäste am Muttertag. Die Küche und der soziale Dienst taten alles, um diesen Tag für die Damen schon direkt nach dem Aufstehen zu etwas Besonderem zu machen.

Die handgearbeiteten kleinen Leckereien und die festlich eingedeckten Tische ließen spüren, dass viel Aufwand betrieben worden war, um die hohe Wertschätzung für die Mütter zum Ausdruck zu bringen.

► weitere Bilder


Palmkirmes in Recklinghausen

Die frühlingshaften Temperaturen locken so manchen nach draußen. Und so nutzten auch einige Bewohnerinnen und Bewohner des Alten- und Pflegeheims St. Josef den Sonnenschein und die lauen Lüftchen zu einem Ausflug. Ziel war die Palmkirmes in Recklinghausen.

Die Damen und Herren staunten über die schnellen Fahrgeschäfte und bewunderten das bunte Riesenrad. Nach einem spannenden Rundgang stärkten sie sich mit Currywurst und dem typischen Kirmeseis – ganz so wie es sich gehört.


Patronatsfest bei St. Josef

Die Bewohnerinnen und Bewohner  sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Alten- und Pflegeheims St. Josef begingen am 20. März das Patronatsfest.

Nach einer feierlichen Andacht in der Kapelle des Hauses zum gemütlichen Kaffeetrinken in der Cafeteria des Hauses. In einer lockeren Atmosphäre nutzten sie die Gelegenheit zu vielen Gesprächen, zu Begegnungen und Gedankenaustausch.


Frühling wird es nun bald

 

Auch in diesem Jahr richtete die Caritas von St. Barbara das Frühlingsfest für die Bewohner, Bewohnerinnen und Mitarbeiter der Alten- und Pflegeeinrichtung St. Josef aus. In der gemütlichen Atmosphäre des Pfarrzentrums von St. Barbara versammelten sich alle zu Kaffee und Kuchen um mit Gedichten und Gesang gemeinsam schon vor dem offiziellen Frühlingsanfang die ersten Sonnenstrahlen in diesem Jahr zu feiern.

Die Frauengruppe rund um Renate Hütte hatte wieder ein buntes Programm zusammengestellt. Gekonnt führte die Heimbeiratsvorsitzende durch den Nachmittag und ließ es sich nicht nehmen, der frisch gebackenen Einrichtungsleitung Michaela Mell zu ihrer neuen Position persönlich zu gratulieren.

Um alle Anwesenden so richtig auf den Frühling einzustimmen, hatten die Frauen ganz besondere Gäste eingeladen. In farbenfroher Kostümierung stellen die Kinder der KiTa St. Suitbert die Vogelhochzeit nach – ganz zur Freude der Bewohnerinnen und Bewohner. Im Anschluss an ihren Auftritt verschenkten die Kinder selbstgebastelte Vögel an Senioren und Mitarbeiter. Musikalisch untermalt wurde der Nachmittag von Andreas Luttmann, der den ausgelassenen Gesang am Klavier begleitete.


Start der heißen Zeit des Karnevals

Tieffliegende Funkenmariechen, rotierende Rotkäppchen und eine temperamentvolle Hexe mit merkwürdigen Nasenproblemen waren gestern sichere Anzeichen dafür, dass im Altenheim St. Josef der Karneval angekommen ist. Ob Rucki-Zucki oder die x-te Rakete, die in Anerkennung besonderer Bühnenleistungen gezündet wurde, die Stimmung war sagenhaft. Der Tanzkreis, die Minis und die Nachwuchsgarde der Erler Funken, DJ André, das Stadtprinzenpaar der KG Piccolo sowie das Betreuungsteam sorgten für die richtige Betriebstemperatur im Saal.

Ein ausgelassener und farbenfroher Nachmittag. Sehen Sie selbst, die Bilder sagen mehr als Worte

► Bildergalerie 1
► Bildergalerie 2


Vorweihnachtliches Konzert im Alten- und Pflegeheim St. Josef

Der Erler Männerchor unterhielt Senioren

Vor ein paar Tagen erst hatte der Erler Männerchor unter der Leitung von Kantorin Maria Hartel  im Elisabeth-Krankenhaus gastiert. Nun erfreuten die 25 Chormitglieder auch die Seniorinnen und Senioren im Alten- und Pflegeheim St. Josef mit vorweihnachtlichen Liedern.  Die Damen und Herren in den Wohnbereichen hatten viel Freude an der musikalischen Abwechslung.


Für jeden ein freundliches Wort

und ein kleines Schokomännchen – so kam der Nikolaus zu uns

Begrüßt wurde er mit einem Lied. Dabei war es den textsicheren Bewohnerinnen und Bewohnern sichtlich eine Freude, am Nikolausabend Kindheitserinnerungen aufkommen zu lassen.

Der St.-Josef-Nikolaus war gut bei Stimme, prachtvoll anzusehen und für jeden hatte er ein gutes Wort.

Oft kannte er die Bewohnerinnen und Bewohner und oft gelang es ihm nicht, seine wahre Identität zu verbergen. Er, genauso wie viele seiner Gäste, hat eine langjährige Erler Geschichte und konnte sich so an viele Begegnungen aus vergangenen Jahren erinnern, aber auch an das ein oder andere Zusammentreffen erst kürzlich beim Einkauf auf der Cranger Straße.

Es war eine stimmungsvolle Stunde mit so manchem Augenzwinkern, die dann mit einem Rundgang des bärtigen Bischofs durch das ganze Haus ausklang. So besuchte er auch alle, die nicht in den Saal hatten kommen können.


„Wo man singt…“

Martinsaktion im Alten- und Pflegeheim St. Josef

Ein leichter Duft nach Winterpunsch und Bratwurst erfüllte am Anfang der Woche die Luft im Alten- und Pflegeheim St. Josef. Bald ist St. Martin und wie es in der Einrichtung an der St. Barbara-Straße Tradition ist, waren viele Bewohnerinnen und Bewohner zusammen gekommen, um gemeinsam zu essen und zu singen. Eigentlich hatten sie sich schon darauf gefreut, wie in vorangegangenen Jahren auf der Terrasse rund um den Feuerkorb zu sitzen und die besondere Atmosphäre des Feuers und des warmen Lichtes, das die aufgestellten Laternen spenden, zu genießen. Doch daraus wurde in diesem Jahr leider nichts, denn es regnete. Von solchen „Kleinigkeiten“ ließen sich die Senioren und die Organisatorinnen vom Sozialen Dienst ihre gute Laune jedoch nicht verderben. Die Würstchen wurden draußen gegrillt und schmeckten drinnen genauso gut. 

Nachdem sich alle gestärkt hatten, wurden zur Sicherheit noch Blätter mit den Liedtexten verteilt und dann ging es los! Von „St. Martin“ über „Laterne, Laterne“ bis zu „Der Mond ist aufgegangen“ und „Kein schöner Land“ zum Abschluss sangen die Damen und Herren erstaunlich melodie- und viele sogar textsicher die bekannten Lieder.

„Das gemeinsame Singen macht unseren Bewohnerinnen und Bewohnern immer wieder viel Spaß.“, so Christine Tanzius vom Sozialen Dienst des Hauses. „Es weckt Erinnerungen an früher, fördert die Gemeinschaft und Geselligkeit. Das tut gut und beugt Depressionen vor!“


Oktoberfest im St. Josef

Apfelstrudel mit Vanillesoße, ein wenig Deko und die richtige Musik: Das war die Mischung die gestern das Oktoberfest in die Senioreneinrichtung St. Josef holte. Nach dem Nachmittagskaffee ging es beim Kufsteinlied, dem Zillertaler Hochzeitsmarsch und anderen Wies´n-Hits fröhlich zu. Vom Sitztanz bis zur Polonaise - die festzeltkonform kostümierten Damen aus der Betreuung und dem sozialen Dienst sorgten für Stimmung. Zusammen mit dem Musiker konnten sie alte Erinnerungen wecken, Körper zum Schunkeln und Gesichter zum Strahlen bringen.

► Mehr Bilder gibt es hier


"Jung trifft alt" mit Preis für ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet

Die Arbeitsgemeinschaft „St. Josef – Jung trifft Alt“, die an der Gesamtschule Erle im Sommer 2013 entstand und seitdem regelmäßige Treffen zwischen 15 Schülern und Bewohnern des Alten- und Pflegeheims St. Josef organisiert, wurde nun von der Initiative „HelferHerzen“ der Drogeriemarktkette dm ausgezeichnet. Die Schülerinnen und Schüler dürfen sich über ein Preisgeld von 1.000 Euro freuen.

Die AG „St. Josef – Jung trifft alt“ entstand vor gut drei Jahren aus dem Gedanken, den Bewohnern des Alten- und Pflegeheims St. Josef noch abwechslungsreichere Nachmittage zu bereiten. Jeden Freitag besuchen die Jugendlichen die Senioren, um gemeinsam die Freizeit zu gestalten: Ob bei Spielenachmittagen, Zoobesuchen oder Minigolfen – der Austausch zwischen den Generationen ist für beide Seiten ein großer Gewinn. Das Verständnis füreinander wird gestärkt und Vorurteile können dank der Begegnungen abgebaut werden. Zudem entwickeln und festigen die Schülerinnen und Schüler ihr Verantwortungsbewusstsein.

„Nach sechs Stunden Schulunterricht werden laute und aufgedrehte Kinder beim Betreten des Alten- und Pflegeheims St. Josef zu disziplinierten, höflichen und kontaktfreudigen Menschen mit einem sehr großen Teamgeist“, ist Gerd Kitza, Lehrer der Gesamtschule Erle und Leiter der AG, zu Recht stolz auf seine Truppe. „Die Auszeichnung zeigt uns, dass unser Engagement auch von außen gewürdigt wird. Die Schülerinnen und Schüler werden in ihrem Tun bestätigt – das ist ein toller Schub für ihre Zukunft.“


Grillerchen mit Angehörigen

Das war ein Tag an dem nicht nur die Polkappen schmolzen. Bis in´s lauschige St. Josef sorgte die übereifrige Sonne für Schwitzwasser. Gut, dass die Organisatoren da vorsorglich den Grillnachmittag mit Angehörigen auch in dem kühleren Esszimmer stattfinden ließen und eine gemütliche, fröhliche Gangart für ihre Veranstaltung wählten.

Die Angehörigen wurden richtig verwöhnt. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von St. Josef sorgten sich um sie, erfüllten viele Wünsche und nahmen Wege ab.

Jörg Rademacher, Einrichtungsleitung, hatte sich dabei selbst die größte Bürde auferlegt. Bei 35 Grad im Schatten draußen am Grill zu stehen, wird auch heute noch in keinem gültigen Tarifrecht adäquat berücksichtigt.Er machte das mit einem Lächeln und ließ den Würstchennachschub nicht stocken.

Dieser Angehörigen-Nachmittag ist eine gute Tradition im Erler Seniorenheim St. Josef. Einmal im Jahr lädt die Einrichtung dazu ein. Angehörige lernen sich so untereinander kennen. Mitarbeiter und Angehörige begegnen sich hier in einem anderen Umfeld. Der Austausch gestern war rege und vergnügt - Kontakte wurden geknüpft. Und sogar Angehörige von ehemaligen Bewohnern kamen vorbei und freuten sich über ein Wiedersehen in dieser Gemeinschaft. 

Eine Geschichte am Rande: Der langjährige Nikolaus der Einrichtung kam überraschend und ungewohnt in zivil und mit Sonnenbrille zu der Veranstaltung. Ob das bislang gut gehütete Geheimnis dabei dann eher versehentlich gelüftet wurde oder ob hier eine gezielte Leaking-Aktion den Darsteller des Bischofs aus Myra demaskierte, bleibt unaufgeklärt.


„Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an“

Was Udo Jürgens bereits Ende der 70er Jahre verkündete, das spüren auch die Bewohnerinnen und Bewohner von St. Josef, wenn schon morgens in der Früh lebhafte Musik die Räumlichkeiten des Alten- und Pflegeheims erfüllt. Jeden Montag sorgt Hermann Hüing mit seinem Radioprogramm für gute Laune bei den Senioren und bekommt damit selbst den größten Langschläfer aus den Federn.


Ob Roy Black, Vicky Leandros oder Caterina Valente – die Josefswelle lässt keine musikalischen Wünsche offen. Seit knapp drei Jahren kommt Hermann Hüing einmal in der Woche für eine Stunde ins St. Josef, in dem auch seine Mutter lebt. Aus einem eigens für diesen Zweck eingerichteten Studio versorgt er die Bewohner, Gäste und Mitarbeiter des Seniorenheims mit schwungvoller Musik – am liebsten die der 60er und 70er Jahre. Ein erstaunliches Repertoire an CDs stapelt sich in dem kleinen Raum, mit seinem Mikrophon begrüßt Hermann Hüing frisch eingezogene Bewohner und spielt gerne auch mal ein Geburtstagsständchen. Die Lautsprecher sind im ganzen Haus voll aufgedreht! 

„Die Seniorinnen und Senioren freuen sich jede Woche auf mein Programm, das allein ist Grund genug für mich, noch lange weiterzumachen“, erzählt Hermann Hüing voller Begeisterung. Zum Abschied spielt er als festes Ritual das Lied „Auf Wiedersehen“. „Ein paar Mal habe ich das nicht gemacht, da haben mich meine Zuhörer gleich drauf angesprochen.“ Aber daran erkennt er: Die Josefswelle wird gern und aufmerksam gehört.


Wellnesstag

Wie sagt man noch gleich? Es kommt auf die innere Schönheit an!

Aber wieso nicht einmal wieder etwas für sein Äußeres tun? Das dachten sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Alten- und Pflegeheims St. Josef und luden ihre Bewohnerinnen kürzlich zu einem Wellnesstag ein. 

Unter dem Motto „Körper und Geist was Gutes tun“ finden die Treffen im St. Josef regelmäßig statt. Die Seniorinnen können sich hier gemeinsam von Kopf bis Fuß verwöhnen lassen, ein richtiger „Frauen-Tag“ also. Ob eine Haarwäsche inklusive Legen, fruchtige Gesichtsmasken, eine neue Maniküre oder reinigende Peelings – kein Wunsch bleibt unerfüllt.

„Die Bewohnerinnen genießen die Stunden sichtlich und fühlen sich erholt. Alle verlassen unsere kleine „Oase“ mit einem Lächeln auf dem Gesicht, “ erzählt Jörg Rademacher, Einrichtungsleiter des St. Josef. 

Und so manch eine wird hier sicherlich noch einmal an ihre Jugend zurückdenken…


Erlebnisreise im St. Josef

Für ein paar Minuten einfach mal den Alltag vergessen, ein bisschen frische Urlaubsluft schnuppern – das wünschen sich viele von uns!

Im Alten- und Pflegeheim St. Josef ist das möglich, denn dort finden regelmäßig spielerische Erlebnisreisen durch ganz Deutschland statt. Dabei stehen verschiedenste Regionen unserer Republik auf dem Programm: von der See im hohen Norden geht es über die Lüneburger Heide in die Bundeshauptstadt Berlin, weiter zu uns nach Nordrhein-Westfalen bis in die Alpen. 

Mit einfachen Mitteln bauen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des St. Josefs für ihre Bewohner die Landschaften und Sehenswürdigkeiten der verschiedenen Gegenden Deutschlands nach. Ob mit einem Leuchtturm, etwas Sand oder einem Stückchen Wiese – so gerät jeder schnell ins Reisefieber. Zusätzlich erfahren die Senioren interessante Fakten über das jeweilige Ziel.

Nicht zuletzt durch den Genuss regionaler Köstlichkeiten fühlt sich jeder Teilnehmer an einen anderen Ort versetzt. Das gemeinsame Singen altbekannter Lieder lässt die gemütlichen Nachmittage dann ausklingen. 


Zu Besuch auf dem Bauernhof

Wie sieht eigentlich die tägliche Arbeit auf einem Bauernhof aus?

Dieser Frage sind die Bewohnerinnen und Bewohner des Alten- und Pflegeheims St. Josef kürzlich nachgegangen und besuchten den Hof Drießen in Gelsenkirchen-Resse. Dort werden rund 400 Milchkühe gehalten, die den Bauernhof zu einem der größten Milchviehbetriebe in unserer Region machen.

Dreimal am Tag müssen die Kühe gemolken werden und geben dabei etwa 10.000 Liter Milch. Das Ehepaar Drießen, die Inhaber des landwirtschaftlichen Betriebs, der seit 1472 in Familienbesitz ist, kümmert sich außerdem fürsorglich um ihre 200 Kälber. Eine Menge Arbeit für Landwirt Thomas Drießen und seine Familie! 

Zu Beginn ihres Ausflugs wurden die Bewohner von St. Josef durch die Stallungen des Hofes geführt und durften am Melkstand die Begegnung mit einigen Kühen machen. Frau Drießen erklärte ihren aufmerksamen Besuchern alles rund um die Milchproduktion und erzählte von der mit viel Aufwand betriebenen Aufzucht der Jungtiere. Die Seniorinnen und Senioren waren sehr interessiert und bemerkten, dass sich mit den Jahren einiges in der Landwirtschaft verändert hat.

Abgerundet wurde dieser spannende und erkenntnisreiche Tag mit leckerem Kaffee und Kuchen, der in gemütlicher Runde direkt auf dem Hof verzehrt wurde. 


Sommerfest: Familiäre Biergartenlaune im St. Josef

So richtig schön lauschig ist es hinter der Kirche im großen Garten von St. Josef. Da kann man es sich sehr nett machen.

Einige Zutaten braucht ein richtiges Sommerfest aber natürlich noch: eine liebe Einladung an Bewohner und Angehörige, Tische und Stühle raus in den Garten, Pavillons zum Schutz vor Sonne oder Regen, bunte Tischdecken, Blumendeko und einiges mehr. Viele Mitarbeiter und Helfer kümmerten sich um all diese Details und am Samstag konnte dann der familiäre Nachmittag der Erler Senioreneinrichtung starten.

Bei sehr angenehmem Wetter traten die Seniorentanztruppe und der Spielmannszug vom Schützenverein Erle-Middelich als Attraktionen auf. Kaffe oder Bierchen, Grillwurst oder Steak waren im Angebot. Im Garten trafen sich Jung und Alt und genossen sichtlich die Geselligkeit und Musik. Es wurde viel gelacht und viele herzliche Begegnungen waren zu sehen. Natürlich gab es auch einige Frotzeleien und spitze Bemerkungen - ganz so, wie es so ist auf einem großen Familienfest im Ruhrpott.


Eingelocht!

Jung und Alt mit Geduld und Charme auf dem Minigolf-Platz

Wer sagt denn, dass nur junge und fitte Menschen  Minigolf spielen können? Einige Bewohnerinnen und Bewohner aus dem Alten- und Pflegeheim St. Josef in Erle bewiesen jedenfalls das Gegenteil. Denn, obwohl sie nicht mehr so fix über die Bahnen gehen können, beim Bücken nach dem Golfball nicht immer ganz nach unten reichen, Arm und Hand den Golfschläger mitunter nicht so schwungvoll und zielgenau führen können, machte ihnen das Golfen auf der Minigolf-Anlage am Schloss Berge viel Spaß.

Unterstützt und begleitet wurden die Damen und ein Herr von Schülerinnen und Schülern der Gesamtschule Gelsenkirchen-Erle. Die Mädchen und Jungen, die an diesem Freitagnachmittag mit ihnen auf dem Golfplatz unterwegs waren, engagieren sich in ihrer Freizeit in der Arbeitsgemeinschaft „Jung trifft Alt“ der Schule. Regelmäßig besuchen sie die Seniorinnen und Senioren, um für sie und mit ihnen einen abwechslungsreichen Alltag zu gestalten. Beide Generationen profitieren von diesem Projekt und erleben viele besondere Momente.

Ganz selbstverständlich und vollkommen unbefangen gehen die Schülerinnen und Schüler – die als Mitglieder der AG auf das Zusammensein mit älteren und demenzkranken Menschen vorbereitet wurden - auf die Damen und Herren zu. Beeindruckend, mit wie viel Charme und vor allem Geduld sie ihnen auf dem Minigolfplatz halfen, die diversen kleinen Hindernisse als Begrenzung der Bahnen zu überwinden oder den Golfschläger zu führen. Und wenn sich der Ball einmal gar nicht in die richtige Richtung bewegen wollte, motivierten sie sie, es doch noch einmal zu versuchen.

„Mit Betreten des Alten- und Pflegeheims verändert sich das Verhalten der Kinder enorm“, ist Gerhard Kitza, der das Projekt vonseiten der Schule begleitet, zu Recht stolz auf „seine“ Mädchen und Jungen. 

Und weil Golfsport und der Nachmittag an der frischen Luft hungrig machen, stärkten sich anschließend alle mit Wurst vom Grill. „Das sollten wir öfter machen.“ Darin waren sich alle einig. Und die Mitarbeiterinnen des Sozialdienstes notierten diesen Wunsch gerne. Im gemeinsamen Programm, das immer für ein Jahr im Voraus vorgeplant wird, finden sich zahlreiche weitere Angebote, zum Beispiel ein Spielenachmittag oder ein Besuch in der ZOOM-Erlebniswelt. 


Jung trifft Alt - Rollatoren- und Rollstuhltraining mit der BOGESTRA

Das Staunen war unverkennbar, als sich an einem Nachmittag im April ein echter Linienbus durch die schmale St.-Barbara-Straße schlängelte und vor dem Eingangsbereich des Alten- und Pflegeheims St. Josef in Gelsenkirchen-Erle Halt machte. Mit an Bord waren Kerstin Jablonski und Gunnar Cronberger, die für die BOGESTRA im Team Kundentraining tätig sind.

Im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft „St. Josef – Jung trifft Alt“ der Gesamtschule Erle ist eine fünfzehnköpfige Schülergruppe regelmäßig zu Besuch im Alten- und Pflegeheim St. Josef, um gemeinsam mit den dort lebenden Seniorinnen und Senioren deren Freizeit zu gestalten. An diesem Freitag stand ein Rollatoren- und Rollstuhltraining auf dem Programm.

„Es werden viele Fehler gemacht im Umgang mit dem Rollator“, betonte BOGESTRA-Mitarbeiter Gunnar Cronberger und gab den Teilnehmern sogleich praktische Hilfestellungen an die Hand, die den Umgang mit dem Gerät beim Ein- und Ausstieg in den Bus erleichtern sollen und die Bewegung innerhalb eines Linienbusses vereinfachen. Auch der Umgang mit Rollstuhlfahrern wurde in mehreren Übungen verständlich aufgezeigt. Die Teilnehmer – ob jung oder alt – ließen sich von den anschaulich dargestellten Tipps und Tricks beeindrucken und haben an diesem Nachmittag viele neue Erkenntnisse hinzugewonnen. Bevor die Gruppe im Linienbus eine kleine Rundfahrt durch Erle unternahm, gab Gunnar Cronberger den Senioren einen wichtigen Rat: „Wenn Sie in einer Situation in Bus und Bahn nicht weiter wissen, so haben Sie bitte keine Hemmungen, einen jungen Menschen anzusprechen. Man wird Ihnen immer helfen!“

Die BOGESTRA veranstaltet Rollatoren- und Rollstuhltrainings regelmäßig. „Diese Trainings diesen dazu, dass Fahrgäste ihre Ängste insbesondere vor dem Ein- und Ausstieg in einen Bus abbauen können und lernen, wo sie sich hinsetzen und auch festhalten können“, beschreibt Kundentrainerin Kerstin Jablonski den Sinn dieser Maßnahmen. „Viele Senioren verspüren eine innere Angst, dass sie nicht schnell genug sind, und diese Angst wollen wir diesen Menschen nehmen.“ Aber die BOGESTRA geht auch gezielt auf die jungen Leute zu. „In diversen Projekten mit Schulklassen sprechen wir Kinder und Jugendliche in Busschulungen darauf an, älteren Menschen einen Sitzplatz zu gewähren oder ihnen beim Ein- und Ausstieg zu helfen.“

Die AG „St. Josef – Jung trifft Alt“ der Gesamtschule Erle entstand im Sommer 2013 aus der Überlegung, wie man dazu beitragen kann, den Bewohnern des Alten- und Pflegeheims St. Josef die Nachmittage durch solche oder ähnliche Aktionen noch abwechslungsreicher zu gestalten. Seitdem sind 15 Schülerinnen und Schüler dieser AG an jedem Freitag von 14:30 bis 16 Uhr im Rahmen ihres Schulunterrichts zu Besuch in der Einrichtung. Das Repertoire an gemeinsamen Aktivitäten ist vielfältig. Ob Spielenachmittage, Zoobesuche oder gemeinsames Grillen – derartige Begegnungen zwischen Jung und Alt sind dazu angetan, Verständnis für die andere Generation zu entwickeln und Vorurteile abzubauen. Auch das Verantwortungsbewusstsein der jungen Menschen wird hierbei geschärft – sei es durch den Erwerb eines Rollschulführerscheins für die Schülerinnen und Schüler oder aber durch das Rollatoren- und Rollstuhlfahrertraining mit der BOGESTRA, die der Gesamtschule Erle als sehr engagierter Kooperationspartner zur Seite steht. Neben dem praktischen Teil bekommen die AG-Teilnehmer im Unterricht viel Wissenswertes zu Themen wie Schlaganfall und Demenz vermittelt, um die Auswirkungen derartiger Krankheiten begreiflich zu machen und den Umgang mit Betroffenen dahingehend zu fördern.

Gerhard Kitza, Lehrkraft an der Gesamtschule Erle und Leiter der AG, registriert den Erfolg dieses Projekts mit großer Freude. „Im kommenden Sommer wird eine zweite AG ins Leben gerufen. Denn wir haben festgestellt, dass die älteren Menschen durch den Umgang mit den Kindern noch einmal richtig aufblühen.“


Caritas-Frühlingsfest für St. Josef

Goethes Zitat zum Thema Frühling: „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche  durch des Frühlings holden, belebenden Blick; im Tale grünet Hoffnungsglück […] Zufrieden jauchzet Groß und Klein: Hier bin ich Mensch, hier darf ich's sein!“

Diese positive Stimmung machte das Frühlingsfest der Caritas für die Bewohnerinnen und Bewohner der Senioreneinrichtung St. Josef in Erle aus. Renate Hütte und ihre Mitstreiterinnen von den Caritasfrauen hatten zu einem bunten Nachmittag in den Pfarrsaal von St. Barbara eingeladen, den sie zusammen mit den Mitarbeiterinnen von St. Josef ausrichteten.

Die Kinder aus dem Kindergarten St. Barbara eröffneten die Veranstaltung, die mit Liedern, Gedichten und einer ausgefallenen Motto-Hut-Modenschau beste Unterhaltung bot. Bei Kaffee und Kuchen wurde viel gesungen und gelacht.

Renate Hütte: „Die Caritasfrauen haben den Dienst am Menschen in die Mitte ihres Lebens gestellt und sind als Institution bereits mehr als 100 Jahre in der Gemeinde St. Barbara aktiv.“ Hütte selbst ist schon seit 25 Jahren dabei. Ihr und den anderen ist der Spaß an diesem Ehrenamt anzumerken. Ihre Freude – gepaart mit der gegenwärtigen Frühlingslaune – übertrug sich spürbar auf die Gäste.

→ Mehr Bilder gibt es hier


"Darf´s noch ein bisschen mehr sein?"

Wer in der Erler Senioreneinrichtung St. Josef in der Barbarastraße direkt hinter der Kirche lebt, der kann sich freitags auf einen kleinen Einkauf in besonderer Atmosphäre freuen.

Dann weckt der sehr schön gestaltete Marktstand im Gemeinschaftsraum Erinnerungen an den einstigen Wocheneinkauf. Es gibt hier regionale Angebote der Saison, die die täglichen Mahlzeiten um Vitamine und Kalorien bereichern.

Aber noch viel wichtiger: der Einkauf am Stand versetzt zurück in alte Zeiten. Die Gespräche mit der "Marktfrau" und zwischen den Wartenden nehmen direkt den Slang und die Tonlage der Stadtteilmärkte im Pott ein. "... darf´s noch ein bisschen mehr sein?", "... aber das essen sie doch so gerne!", "... möchten Sie lieber die reiferen oder die noch ein bisschen grünen?"

Allen Bewohnern gefällt dieses Angebot sehr gut. Sie freuen sich, dass sie die Wahl haben und den eigenen Vorlieben entsprechend "einkaufen" können, ganz so wie früher.

Übrigens: wer nicht zum Stand kommen kann, der wird gefragt und bekommt seine Lieferung "frei Haus" – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtung kümmern sich mit viel Herz und Engagement.


Helau und Alaaf

Die fünfte Jahreszeit hat auch im Alten- und Pflegeheim St. Josef Einzug gehalten. Dabei zeigten „die Alten“, dass sie den Jungen beim Feiern in nichts nachstehen. Wir danken den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern und weiteren Akteuren für das gute Gelingen.


Alle Jahre wieder

auch in diesem Jahr besuchte Nikolaus unsere Bewohner. Eine von ihm vorgetragene, rührselige Vorweihnachtsgeschichte weckte bei Vielen Erinnerungen an die eigene Kindheit. Einen herzlichen Dank an „Nikolaus“ und den Mitarbeitern des Sozialen Dienstes, die diesen schönen Nachmittag vorbereitet und gestaltet haben.


Ausflug zum „Kaisergarten Oberhausen“

Bei angenehmen Temperaturen – fast „Kaiserwetter“ - besuchten unsere Bewohner heute den Kaisergarten in Oberhausen. Es gab viel zu sehen und zu bestaunen.


Sommerfest bei tropischen Temperaturen

Ein erneut gelungenes Sommerfest fand am vergangenen Wochenende statt. Für leckere Würstchen und Nackensteaks scheint es jedoch nie zu heiß zu sein. Eine Herausforderung für die "Grillmeister". Abkühlung gab es durch ein Eis und Kaltgetränke.

Allen Helfern ein herzliches Dankeschön.


„Enne Besuch im Zoo, ne watt is dat schön…“

Gemeinsam mit den Kindern der Gesamtschule Erle besuchten unsere Bewohner bei traumhaftem Wetter die ZOOM-Erlebniswelt.


Spontaneität auch im Alter(-sheim)

Dank der Anschaffung unseres neuen" roten Flitzers" sind ab sofort auch Spontanausflüge möglich. Heute ging es nach Schloss Berge.


Gutes Wetter - gute Laune

Im Rahmen der Aktion "Jung trifft Alt" verbrachten unsere Bewohner gemeinsam mit den Schülern der Erler Gesamtschule einen schönen und sportlichen Nachmittag beim Minigolfspielen. Dank des sehr guten Wetters strahlte nicht nur die Sonne.

Die dabei verbrauchten Kalorien wurden direkt im Anschluss durch leckere Grillwürstchen ersetzt.


Ein sehr außergewöhnliches Jubiläum

40 Jahre im Alten- und Pflegeheim St. Josef

Irmgard Jansen lebt seit dem 17. März 1975 in unserer Einrichtung. Um diesen Anlass gebührend zu feiern, fand ein kleiner Sektempfang statt.

Wir wünschen ihr für die nächsten Jahre Gesundheit und dass sie ihre Frohnatur beibehält.